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24.12.2007 - Backwaters

An diesem Morgen hatten wir unser letztes Frühstück auf der Dachterrasse im Vintage Inn - wir hatten uns schon so an die Vögel gewöhnt....

Vogelbilder

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Aber wenn wir noch ein Reisboot bekommen wollten, dann mussten wir aufbrechen.
So haben wir das Taxi bestellt, das uns nach Alleppey (oder auch Alappuzha) bringen sollte. Die Entfernung betrug etwa 60 Km, aber da es keine Autobahn in unserem Sinne gibt (wobei ein Teil der Strecke tatsächlich 4-spurig ist) und auf den Straßen neben Autos, Lastern und Tuktuks auch noch Kamel- und Ochsenkarren, sowie jede Menge Roller und Motorräder fahren, ausserdem noch Kühe, Ziegen und Schweine frei herumlaufen und es obendrein noch kreuzende Fußgänger gibt, ist beim Fahren die nötige Vorsicht geboten und daher die Geschwindigkeit meistens eher niedrig.

Unterwegs

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Es dauerte dann auch über eine Stunde, bis wir in Alleppey eintrafen. Wenn ich dachte, es hätte viel Verkehr in Cochin, so wurde ich nun eines Besseren belehrt....

(Wobei aber erstaunlicherweise noch weitere Steigerungen möglich sind, wie ich später gelernt habe.)

Mitten im Chaos
Mitten im Chaos
Trotz Chaos - geht doch!
Auch im Chaos - und geht doch!

Kleiner Ratsch im Chaos
Kleiner Ratsch im Chaos

Mit viel Geduld und Spucke haben wir es zu einem Touristenbüro geschafft, wo man uns zwar nicht viel Hoffnung auf ein Boot machen, aber andererseits auch kein Geschäft verpassen wollte.
Um das Boot zu sehen, mussten wir leider wieder komplett zurück durch das Chaos - angeblich nur an Weihnachten so -, da das Boot auf der anderen Seite des Flusses liegen würde. Unterwegs wurde alle paar Meter ein Kopf ins Auto gesteckt, ob wir schon ein Boot hätten, man könnte uns eines vermieten. Von daher war unsere Tochter vollkommen sicher, dass wir in jedem Fall was bekommen würden.

Kanalüberquerung
Kanalüberquerung

Der Weg führte uns zunächst einmal weg vom Wasser und wir beiden Alten begannen langsam zu zweifeln, ob wir wirklich zu einem Boot gebracht würden.

Seiten-Kanal
Interessanter Seiten-Kanal

Die Zweifel waren zwar unbegründet, allerdings auch nicht ganz und gar unberechtigt - wir muss- ten zu Fuß über eine steile Brücke und dann durch ein Gewühle von Booten zu einem irgendwie verstopften Kanal. Aber gut, wir haben uns das Boot angesehen. Während ich nicht gerade in Begeisterungsstürme ausgebrochen bin - Alissa hätte unter einem Moskitonetz auf dem Vorboot im Freien schlafen müssen, da nur ein Zimmer vorhanden war und auch ansonsten war alles etwas herunter gekommen und unsauber -, hatte Rainer schon wieder mal keine Geduld mehr und wollte gleich einziehen. Aber da hatte er nicht mit seinen beiden Weibern gerechnet, die sich, da in der Mehrheit, gegen ihn mühelos durchsetzen konnten.
Es gab also mit dem Manager neues Palaver und er meinte, wenn wir nicht zufrieden wären, könnte er uns ein anderes Boot zeigen. Somit ging es wieder den ganzen Weg zurück, mit dem Auto wieder durch das Gewühle auf die Seite des Flusses, wo wir zuerst gewesen sind...

Marsch zum Boot
Anmarsch zum Boot

Nun mussten wir einen noch viel längeren Weg zu Fuß zu- rücklegen, jedoch war die Aussicht jetzt viel besser und auch das Boot, was man uns nun zeigte, war gleich ganz was anderes!
Warum hat man uns nicht gleich das bessere Boot gezeigt....

Auf jeden Fall haben wir nun nicht mehr weiter gesucht und das Geschäft zu einem glücklichen Ende gebracht. Am Erfreutesten war die Mutter gewesen, die unbedingt Heilig Abend auf dem Wasser verbringen wollte, obwohl es nur eine Nacht sein würde und nicht wie gewünscht zwei oder mehr Nächte. Wobei, mittlerweile frage ich mich, ob das tatsächlich nicht frei war, denn später stellten wir fest, es war immer alles nur eine Nacht verfügbar und am Morgen dann, beim Auszug, wurde verkündet, wir hätten doch noch länger bleiben können.

Wir haben also in ganz unweihnachtlicher Hitze unser Gepäck nachgeholt und uns auf unserem Reisboot eingerichtet. Die Mannschaft machte das Boot startklar und schon ging es los.

schiff

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Unser Boot
Unser Boot
Geschäftsabschluss
Geschäftsabschluss

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