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Blumenpracht am Weg
Blumenpracht am Weg

23.12.2007 - Fort Cochin

Nachdem wir am ersten Tag rundum zufrieden waren mit unserem Zimmer, dem Wirt und der ganzen Umgebung, haben wir unseren Aufenthalt in Fort Cochin um einen Tag verlängert und gleich ein Zimmer für Alissa bestellt, die am Abend zu uns stoßen wollte.

Basilica Sta. Cruz
Die Basilika Sta. Cruz von vorne

Unser Tagesplan war ein Bummel über den Hafen und dann die Besichtigung des Mattanchery-Palastes von aussen, da Rainer gelesen hatte, dass er am Sonntag geschlossen wäre. Ansonsten wieder gut essen (diesmal in Ernakulam) und Abends mit Alissa zusammen eine Kathakali-Aufführung zu besuchen, wenn sie rechtzeitig eintreffen würde.

Fischmarkt
Fischmarkt am Hafen

Zwar begann die Vorstellung selbst erst um 18 Uhr, jedoch konnte man schon ab 16 Uhr hingehen, da die Personen auf der Bühne geschminkt werden und dieser Vorgang sehr interessant ist - die Prozedur ist sehr aufwändig und die Dar- steller versinken dabei in eine Art Meditation. So früh würde Alissa nicht eintreffen, aber wenn der Flieger aus Hyderabat keine Verspätung haben würde, würde es zumindest für die Aufführung klappen.

Weihnachtsschmückung
Es weihnachtet...

Also zogen wir wohlgemut los über den nahegelegenen Stadtplatz, der gerade noch weihnachtlicher geschmückt wurde - ein Mann spannte vollkommen ungesichert auf einer Leiter jede Menge Silberflitter über den Platz, während der Verkehr links und rechts an ihm vorbeibrauste. Erstaunlicherweise passierte auch nichts und die Leiter wurde später nach vollendeter Tat einfach in der Mitte stehen gelassen....

Rainer liebt ganz besonders die Häfen in fremden Ländern und so zog es uns als erstes dort hin. Kaum am Vorplatz angekommen, stürzten haufenweise Rikshawfahrer auf uns zu, zu dieser frühen Stunde hatten sie noch keine Kunden und da kamen wir gerade Recht :( hafen

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Immer wieder haben wir klar gemacht, dass wir gerne laufen wollen und bis auf einen Fahrer haben sie es dann auch akzeptiert. Nur dieser eine... er ließ und ließ nicht locker, umkreiste uns wie ein Hund sein Herrchen und redete unentwegt auf uns ein. Während ich in solchen Fällen gar nicht mehr antworte, ließ Rainer sich auf Diskussionen mit ihm ein.... und hatte damit natürlich auch verloren.

Am Hafenplatz
Der Hafenplatz


Park am Hafen
Kleiner Park am Hafen
St. Francis Church
Die St. Francis Church

Rainer meinte irgendwann, wenn überhaupt, dann wolle er nur zum Mattanchery-Palast gefahren werden, sonst nirgendwo hin. Ok, ok, drauf der Fahrer, er würde uns überall hinfahren und ausserdem würde er uns beweisen, dass der Palast geöffnet ist. Das war dann für Rainer der ausschlaggebende Punkt und so bestiegen wir das Tuktuk. Aber was war?
Als erstes wurden wir gegen unseren Willen zu einer Kirche gefahren, wo Vasco da Gama ein Zeit lang bestattet war. Es war gerade Gottesdienst und so haben wir nur einen kurzen Blick hinein geworfen und sind zurück zum Tuktuk. Hier dann wieder die nächste Diskussion, Rainer bestand darauf, nur noch zum Palast gefahren zu werden, der Fahrer hielt dagegen, er habe zwei kleine Töchter, für die er noch kein Weihnachtsgeschenk kaufen konnte, die Geschäfte gingen so schlecht und deshalb müssten wir mindestens zwei Stunden mit ihm herumfahren. Eingedenk Alissas Hinweisen wäre ich am liebsten wieder ausgestiegen, schließlich hatten wir von Anfang an nicht vorgehabt, mit dem Tuktuk umeinander zu fahren und nun, nachdem wir nachgegeben haben, sollten wir überhaupt ganz was anderes machen als wir vorgehabt haben *grummel*

Dieses Verhalten Touristen gegenüber ärgert mich in allen Reiseländern sehr, warum kann man dort einfach nicht verstehen, dass man es sich auf diese Weise mit den Touristen verdirbt, die am Ende nur noch ver- zweifelt ihr Geld zusammen halten, anstatt es wie geplant auszugeben.... Ich hatte mir schon zu Hause überlegt, was ich kaufen wollte, hab es aber dann gelassen wegen der permanenten Drängelei.

Marktstand
Marktstand vor der Kirche
Marktstand
noch einer
Marktstand
und noch einer

Irgendwann hat der Fahrer immerhin so weit nachgegeben, dass er uns zum Mattanchery-Palast gefahren hat. Auf dem Weg dorthin war ein Stau, verursacht durch eine Prozession von singenden und schön gekleideten Indern, die aber wohl keine Christen waren. Normalerweise hätten wir uns das angesehen, aber dann hätten wir das Tuktuk verlassen müssen, also kam das nicht in Frage.

Bananenanlieferung
Bananenanlieferung per Laster
Prozession
Eine Prozession zu Weihnachten

Schließlich erreichten wir den Palast und der war tatsächlich nicht geschlossen, also sind wir hinein. Leider war das Fotografieren dort verboten, so dass wir nur unsere Erinnerung daran mit nach Hause nehmen konnten. Ich denke, das lag daran, dass dort eine ganze Reihe erotischer Wandgemälde waren, denn fotografieren war immer dann überall verboten, wo ich erotische Darstellungen ge- sehen habe, z.B. auch in einer ganzen Reihe von Jain-Tempeln. Dabei waren die Darstellungen - gemessen an den Bildern in einigen deutschen Zeitschriften - gerade- zu harmlos. Aber auch das ist Indien.

Weg zum Mattanchery Palast
Anfahrt Mattanchery Palast

Das Haus war sehr merkwürdig gebaut - um es betreten zu können, musste man zum Eingang im ersten Stock äusserst hohe Treppenstufen erklimmen und nach Besichtigung der oberen Räume ging es im Haus eine wirklich enorm steile Treppe hinunter zu den ebenerdigen Räumen. Diese Treppe war zudem noch sehr schmal und so gab es hier ständig einen Auflauf mit Wartenden, die entweder hoch oder hinunter wollten. Das Ganze dann auch noch mit einem geradezu witzig kleinen Geländer und munter dazwischen rauf und runter drängelnden Kindern. Aber wir haben es ohne Absturz geschafft.

Als wir hinaus kamen, sprang unser Rikshaw-Fahrer gleich wieder auf uns zu und bugsierte uns ins Tuktuk zurück. Nun war auch Rainer schon genervt und wollte nur noch zur Fähre gebracht werden, um in Ernakulam essen zu gehen. Aber nein, das ging ja nun mal schon gar nicht, der Fahrer hatte einen Freund, der hat einen Shop und also müssten wir noch zum Shop, nur dann könnte er seinen beiden Töchtern ein Weihnachtsgeschenk kaufen. Rainer drauf, er gibt ihm etwas mehr Geld und verzichtet auf den Shop, doch nein, also noch zum Shop mit dem Versprechen, danach nur noch zur Fähre gebracht zu werden.

Zuerst wollte ich im Tuktuk auf Rainer warten, aber dann haben wir uns beide überlegt, dass es zu gefährlich ist, ihn da alleine rein gehen zu lassen, also bin ich mit. Wir wurden empfangen mit dem Hinweis, dass wir nichts kaufen müssten, aber wir sollten mal mitkommen. Der Laden war für indische Verhältnisse eigentlich ein ungewöhnlicher und auch schöner Laden, große Räume, ordentlich aufgeräumt und im Stil eines kleinen Kaufhauses, so was habe ich später nicht mehr gesehen. Brav folgten wir dem Verkäufer über zwei Etagen auf die Dachterrasse, von wo man wirklich eine tolle Rundumsicht auf die Stadt und das Wasser hat. Mein Kommentar zu Rainer - damit müssen wir jetzt auch was kaufen und er meinte, es reicht ja eine Kleinigkeit. ausblick

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Auf dem Weg hinab dann auf jeder Etage das Erwartete - alles und jedes sollten wir uns anschauen und alles wär doch so billig, warum wir nicht alles kaufen? Schachteln für zwei Weinflaschen - antik, antik - die zwar wunderschöne, aber für nichts zu gebrauchende Tür eines alten Palastes - wertvoll, antik - jede Menge Geräte, von denen wir nicht mal eine Ahnung hatten, zu was man die gebrauchen sollte, aber wir wollten nicht fragen, wir hätten es womöglich kaufen müssen.

Straße von oben
Straße von oben

Mühsam ging es ins nächsttiefere Stockwerk, hier gab es Teppiche aller Arten, da hat Rainer gleich kurzen Prozess gemacht, nein, Teppiche wollen wir nicht sehen und nicht kaufen, wir brauchen keine!
Somit haben wir es dann endlich ins Erdgeschoss geschafft, wo wir nun von mehreren Verkäufern in die Mangel genommen wurden. Man riss Decken und Schals aus den Regalen, Pashmina und Kaschmir, so schön, so billig, so leicht... Rainer, überleg es dir und ich, nee, will ich eigentlich alles nicht. Seufz, wie am Besten der Räuberhöhle entkommen?
In der Not wieder mal ein paar Ohrringe. Ich habe schon so viele und nur eine Schwiegertochter, die als Erbin in Frage kommen würde, aber gut... Wir haben dann ohne Handelei ein Paar erstanden (O-Ton Alissa: Das macht man nicht, dann sind alle unzufrieden, der Verkäufer, weil er meint, er hätte mehr rausholen können und Ihr, weil ihr mit Sicherheit mehr bezahlt habt, als nötig) und sind schnellstens geflüchtet.

Kaum im Tuktuk begann das übliche Theater von vorne, ich fahre Euch ins Jüdische Viertel - nein, wir wollen nur zur Fähre - das geht nicht, ich habe zwei kleine Töchter und kein Christmas-Gift - und hin und her und her und hin. Ich hatte es mittlerweile ziemlich satt und meinte zu Rainer, warum wir uns das antun müssten, Fort Cochin ist nicht so groß und wir könnten doch wirklich zu Fuß gehen und bin auch ausgestiegen.
Der Fahrer sah nun doch langsam seine Felle davon schwimmen und meinte, ich solle wieder einsteigen, er würde uns nun zur Fähre bringen (die im Übrigen keine 50 Meter entfernt war).

Fähranleger
Blick vom Fähranleger
Boje
Fahrwassermarkierung
Cochin House
Sehr auffälliges Gebäude in Cochin

Endlich! Dachten wir... nun gab es heiße Diskussionen wegen des Fahrpreises, der Fahrer machte eine unglaubliche Rechnung auf und Rainer ist nun endlich mal der Kragen geplatzt. Er meinte, er zahle genau das, was am Anfang vereinbart gewesen sei und nicht mehr und der Fahrer solle sich seine Provision im Shop seines Freundes abholen. Es gab Geschrei und irgendwann hat Rainer sich einfach umgedreht und ist mir nach gegangen.

Nun waren wir an der Fähre, studierten die Abfahrtszeiten und mussten erkennen, dass uns der Fahrer den ganzen Tag verdorben hatte - die Fähre war kurze Zeit vorher abgefahren und auf die nächste zu warten würde sich nicht lohnen. Gefrustet beschlossen wir, noch einmal in Fort Cochin zu essen.
Also schlugen wir den Weg Richtung Hafen ein und wehrten unterwegs pausenlos vorbeifahrende Rikshawfahrer ab. Wir entschlossen uns zu einem Restaurant mit Blick aufs Wasser und bestellten wieder Fisch.

Undefinierbares
Undefinierbares Schwimmgut

Während wir auf das Essen warteten, schaute ich aufs Wasser und begann mich mit der Zeit mehr und mehr zu wundern. Was da alles vorbeischwamm... eine Hühnerkralle, ein Beutel mit Abfall, ein halbes Kornfeld, Schalen von allen möglichen Früchten und Dinge, die ich nicht eindeutig identifizieren konnte und ehrlich gesagt, möchte ich auch nicht wissen, was das war (vermutlich habe ich einfach zu viele Krimis gesehen...). Jedenfalls meinten wir beide unisono, dass wir in dieser Gegend keineswegs Lust auf Baden und Schwimmen hätten.

Sandwicheis
Das ist ein Sandwicheis

Das Essen war insgesamt recht schmackhaft, wenn man davon absieht, dass ich mir beim Verzehr der Frühlingsrollen pro Rolle ein schwarzes Haar aus dem Mund gefischt habe, aber wollen wir mal nicht so sein.
Zum Nachtisch dann wollte ich das Sandwich-Eis probieren und man höre und staune, es war tatsächlich auf ungetoastete Weißbrote geschmiertes Eis. So etwas Seltsames hatte ich noch nie zuvor gegessen.

Nach dem Essen wollten wir langsam nach Hause zurück dackeln und hatten auch abgesprochen, dass wir keinesfalls mehr mit einem Tuktuk fahren werden. Auf dem Weg hat Rainer ein weiteres Lieblingsobjekt ausgiebig fotografiert - Strom- und Verteilerkästen. Von Alissa hatte ich schon gehört, dass bei jedem Monsun haufenweise Inder durch Stromschläge zu Tode kommen und angesichts dieser Stromkästen ist das auch kein Wunder. Ausserdem - wozu benötigt man schon einen Stecker? Da nimmt man einfach die beiden Enden des Kabels und steckt sie in die Steckdose und - geht doch! Selbst staunend gesehen.

Verteiler
Interessanter Verteiler
Noch ein Verteiler
noch einer
und noch einer
und noch einer

Hinweisschild
Interessante Beschilderung

Wir kamen dann an einem anderen Kathakali-Theater vorbei und schauten uns das an. Die Prospekte sind so wertvoll und auch wirklich aufwändig gestaltet, dass wir leider keinen mitnehmen durften, aber wir hatten uns die Eintrittspreise und die Aufführungszeiten notiert.
Im Laufe des Nachmittags kamen wir dann tatsächlich ohne weitere Störungen ins Vintage Inn zurück, wo wir vom Wirt erfuhren, dass er einen Freund hat, der ein Kathakali-Theater hat und er uns einen guten Preis machen könnte. Es war dann das Theater, welches wir am Vortag beim Restaurant Old Port gesehen hatten und so bestellten wir auch gleich die Karten.

(Merke - jeder Inder hat immer einen Freund, Bruder, Vater oder Onkel, der genau hat, was du gerade suchst, wirklich immer!)

Obwohl wir zuvor 14 Stunden geschlafen hatten, waren wir schon wieder müde, aber es war ja Urlaub, also beschlossen wir, uns ein Mittagsschläfchen anzutun und einfach nur noch auf Alissas Ankunft zu warten.

* * * *

Die Tochter ist endlich da
Ankunft der verlorenen Tochter

Am späten Nachmittag erhielten wir Alissas Anruf - sie war sogar schon ein halbe Stunde vor der Zeit gelandet, auch das gibt es in Indien!
Wir haben uns dann langsam ausgehfein gemacht und im gemeinsamen Wohnraum des Hauses auf ihre Ankunft gewartet. Zwischendurch gab es weitere Anrufe, da auch dieses Mal der Fahrer sich nicht genügend auskannte. Aber schließlich hielt ein Landrover mit verdunkelten Scheiben an und endlich konnten wir die verlorene Tochter in die Arme schließen!
Schnell hatte sie ihr Gepäck im Zimmer abgeladen und gleich bemerkt, dass es ein sehr sauberes Hotel sei. Dann war schon das vom Wirt bestellte Tuktuk zur Stelle und brachte uns zum Kathakali, während Alissa - ganz der Vater - jammerte, dass sie unbedingt noch was zu essen haben müsste. Allerdings kann sie es auch gut vertragen, in Indien war sie noch einmal dünner geworden....

Kathakali-Darsteller
Ein Darsteller im Kathakali

Kathakali

Diese Aufführungen sind wirklich sehr sehenswert. Von der Schmink- prozedur hatten wir nur noch das Ende miterlebt und dann ging es los. Leider habe ich nicht so viel verstanden, da ich noch nicht an das Englisch der Inder gewöhnt war, die Aussprache ist sehr hart mit vielen rollenden Rs und auch die Betonung ist oft ungewohnt.

Schminken
Die Schminkprozedur

Es gibt einen Sprecher, der die Geschichte vorab erzählt und eine Figur betritt die Bühne und zeigt die verschiedenen Gemütsregungen an - also - der Sprecher sagt "wütend" und die Figur zeigt mit dem Gesicht (und manch- mal auch der Fingerstellung) den Ausdruck für "wütend". So geht es eine ganze Weile dahin, indem alle wichtigen Gemütsregungen dargestellt werden und ich habe große Bewunderung für die Beweglichkeit der Gesichtsmuskulatur der Darsteller empfunden. In der Beziehung sind wir doch schon ganz schön zurückgeblieben.

Kathakali-Darsteller
Weitere Darsteller im Kathakali

Dann wird noch gezeigt, aus was die Farben für Gesichtsbemalung gewonnen werden und wie deckend sie sind - ganz erstaunlich das, denn es sind alles Naturfarben (Grün, Rot, Gelb und Schwarz). Leider weiß ich die den Farben zugrunde liegenden Pflanzenarten nicht mehr.

Szenenwechsel
Der Szenenwechsel

Schließlich begann die Geschichte, die ein Kampf zwischen Gut und Böse ist, mit dem Sieg über Eingebildetheit, Arroganz und das Böse. Alles spielt sich nur über Pantomime ab, zwei weitere Spieler machen Musik mit traditionellen Instrumenten und ein anderer singt dazu. Jeder Szenenwechsel wird eingeleitet durch das Emporhalten einer großen, bunten Decke, die manchmal auch als Spielelement mit eingeschlossen wird.

Im Kathakali-Theater
Im Kathakali-Theater

In der Halle war nach kurzer Zeit trotz der vielen Ventilatoren eine große Hitze und wir waren froh, als wir wieder im Freien standen, wo es noch immer warm genug war. Wir diskutierten noch, was im Falle eines Brandes passiert wäre - die Bühnen- beleuchtung bestand aus am Boden stehenden offenen Öllämpchen - und waren froh, dass wir diese Erfahrung nicht machen mussten. Damit unser Töchterlein nicht endgültig verhungern würde, sind wir gleich zum nächsten Restaurant, dem Old Port, marschiert und haben es uns gut gehen lassen. Dabei haben wir dann noch die Pläne für die nächsten Tage abgesprochen - ich wollte unbedingt mit einem Reis- boot fahren, aber falls wir kein Boot bekommen würden, wollten wir einen Tag mit Ayurveda einlegen.
Da das gegenüberliegenden Touristenbüro trotz der späten Stunde noch geöffnet hatte, hat Alissa gleich Erkundigungen zu Reisbootfahrten eingeholt und damit war dann der Abend auch zu Ende.

Wasser kaufen
Noch schnell ein Wasser kaufen
Mit Begleitung
Heimweg mit Begleitung
Vintage Inn
Ankunft im Vintage Inn

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